Nachhaltigkeit als Kern
des Wertschöpfungskreislaufs


Nachhaltigkeit beginnt dort, wo Abfall nicht mehr als Abfall betrachtet wird

Jedes Produkt hat zum Zweck, benutzt zu werden. Sobald die Benutzung sein Ende erreicht, oder die Eigenschaften eines Produkts die ursprüngliche Benutzung nicht mehr gewährleisten, werden diese für gewöhnlich zu Abfall. Wenn es um Schmierstoffe geht, dann nennt man dies Gebrauchtöl. Wir nennen es Ursprung. Es ist die Quelle unseres integrierten Wertschöpfungskreislaufs, welcher sich um unterschiedliche Gebrauchtölsorten kümmert. Wir stellen sicher, dass Gebrauchtöl seinen Weg in den zirkulären Prozess findet, und nicht anderweitig verwendet oder vergeudet wird. Unser Prozess der Wiederaufbereitung ist nicht nur nahezu abfallfrei, er ermöglicht uns auch, Kreisläufe nachhaltig zu schließen, in dem wir wieder garantiert hochqualitative Basisöle herstellen, die für die Schmierstoffproduktion benötigt werden.  

Woran wir uns orientieren

Wir orientieren uns an international geltenden Standards, wie der international anerkannten Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen, sowie die Arbeits- und Sozialstandards der internationalen Arbeiterorganisation, genauso wie die Prinzipien der ökologischen und sozialen Verantwortung des UN Global Compacts. Ebenso finden die national geltenden Gesetze im Bereich der aufgeführten Rechtsgebiete Anwendung in unserem Handeln. Mit unserem nachhaltigen Geschäftsmodell und der zukunftsorientierten Unternehmenspolitik, sowie den dazugehörigen Investitionen und Maßnahmen, leisten wir darüber hinaus unseren Beitrag, die international anerkannten Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals) zu erreichen.

Menschenrechte, Arbeitsrechte, Sozialstandards

Wir sehen die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen als grundlegende Maxime jeglicher unternehmerischer Handlung. Die dort beschriebenen Rechte können nicht missachtet oder  abgeschwächt werden. Dies gilt sowohl für Handlungen der AVISTA OIL ihren Mitarbeitern gegenüber, der Mitarbeiter untereinander, mit ihren Geschäftspartnern, der Geschäftspartner mit ihren Mitarbeitern und im Umgang mit der Gesellschaft. Darüber hinaus gelten die Kernarbeitsnormen der International Labour Organization (ILO) als maßgebend für unternehmerisches Handeln. Konkret – aber nicht abschließend – bedeutet dies, dass die AVISTA OIL intern (und von ihren Geschäftspartnern äquivalent einfordernd)

  • Die Menschenwürde achtet
  • Jegliche Form von Kinder- und Zwangsarbeit oder Menschenhandel verbietet
  • Jegliche Form von Diskriminierung auf Grund von Rasse, Hautfarbe, Religion (Glaubensbekenntnis), Geschlecht, Alter, nationaler Herkunft (Abstammung), Behinderung, Familienstand oder sexueller Orientierung verbietet
  • Das Recht auf Vereinigungsfreiheit und Kollektivverhandlungen ausspricht
  • Die Einhaltung der Anforderungen an Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz respektiert

Umwelt- und Klimabelange

Umwelt- und Klimabelange sind uns in besonderem Maße wichtig, da unser Wertschöpfungskreislauf eben den Schutz und den schonenden Umgang mit natürlichen Ressourcen widerspiegelt. Aus diesem Grund setzen wir uns dafür ein, Abfall, wo es geht zu vermeiden, und ihn da, wo es nicht zu vermeiden ist, zu minimieren oder der Wiederaufbereitung zurückzuführen. Wir achten darauf, dies kontinuierlich zu überwachen und zu verbessern, indem wir geeignete Managementsysteme hierfür einführen und unterhalten. Von unseren Geschäftspartnern fordern wir einen ebenso schonenden Umgang mit Ressourcen und eine umweltfreundliche Unternehmenspolitik.

Ökonomische Profitabilität & Langfristigkeit

Im Bewusstsein darüber, dass unternehmerisches Handeln in der freien Marktwirtschaft Profitabilität und Wohlstand für das Unternehmen, seine Mitarbeiter und die Gesellschaft schaffen muss, spielt dieses Element der Nachhaltigkeit in der Unternehmenspolitik eine ebenso entscheidende Rolle, wie die anderen Elemente. Nur wenn Profitabilität herrscht, kann unternehmerisches Handeln fortgesetzt werden, und in diesem Zusammenhang das Unternehmen langfristig bestehen. Wir werten dieses Element jedoch nicht als wichtiger den anderen Aspekten gegenüber. Denn nur, wenn es eine Balance aus den fünf Elementen der Nachhaltigkeit gibt, kann das Unternehmen langfristig bestehen bleiben. In diesem Sinne ist es notwendig, Profitabilitätsstrategien zu entwickeln, die im Einklang mit der Balance zwischen den Elementen der Nachhaltigkeit existieren.

Qualitätssicherung

Als produzierendes Unternehmen und Umweltdienstleister haben wir den Anspruch, stets herausragende Qualität zu liefern. Dies gewährleisten wir durch geeignete Managementsysteme in unseren Prozessen, wie zum Beispiel Qualitätsmanagementsysteme gemäß ISO. Diese Qualitätssicherungsmaßnahmen lassen wir uns zertifizieren. Sie beinhalten eine kontinuierliche Verbesserung in der Performance. Bei der Auswahl unserer Geschäftspartner legen wir Wert auf eben solche Kriterien, da auch dies zu einer nachhaltigen Geschäftsbeziehung führen kann.

Hier unsere Zertifikate downloaden

Integres Verhalten & Corporate Governance

Integrität ist die Überschneidung des eigenen Handelns mit den verantwortungsvollen ethischen Vorstellungen, die man vertritt. Wir beschreiben integres und rechtmäßiges Verhalten in unserem Verhaltenskodex und fordern dies von unseren Mitarbeitern ein. Die Ansprüche, die wir uns selbst aus ethischer und rechtlicher Sicht stellen, erwarten wir auch von unseren Geschäftspartnern. Hierbei sind unter anderem folgende Aspekte zu nennen:

  • Das Verbot von Betrug, Korruption, illegalen Zuwendungen, kriminellen Handlungen
  • Die Einhaltung kartellrechtlicher Vorschriften
  • Die Einhaltung von steuerrechtlicher Regelungen
  • Die Einhaltung von Datenschutzbestimmungen
  • Die sorgsame Auswahl von Mitarbeitern und Geschäftspartnern
  • Die Einhaltung von Sanktions- und Embargovorschriften
  • Das Verbot der Unterstützung von bewaffneten Gruppen in Konfliktregionen

Hier unseren Verhaltenskodex downloaden